Über Herzinsuffizienz

Was ist Herzinsuffizienz?

Herzinsuffizienz ist ein komplexes klinisches Krankheitsbild und gekennzeichnet die Unfähigkeit des Herzens, mit Sauerstoff angereichertes Blut in ausreichender Menge durch den Körper zu pumpen, um die metabolischen Anforderungen zu erfüllen. Herzinsuffizienz zeichnet sich meist durch die zunehmende Verschlechterung der Pumpleistung des Herzens aus. Herzinsuffizienz kann durch eine Reihe von Krankheiten verursacht werden wie Herzinfarkt, Hypertension, Diabetes und koronare Herzkrankheit, die strukturelle oder funktionelle Änderungen am Herzen verursachen und die Pumpleistung des Herzens beeinträchtigen können. Diese Veränderungen führen zu einer Ausweitung (Vergrößerung) des Herzens. Der reduzierte Blutfluss in den Körper äußert sich bei den Patienten in Form von Müdigkeit, Schwäche, Kurzatmigkeit oder Unfähigkeit zur Durchführung der Alltagsaktivitäten.

Herzinsuffizienz ist die häufigste Todesursache in den Industriestaaten und Schätzungen zufolge sind etwa fünf Millionen Nordamerikaner davon betroffen, wobei in den USA jedes Jahr 550.000 neue Fälle diagnostiziert werden. Die weltweiten Zahlen sowohl in Bezug auf Inzidenz und Prävalenz werden etwa auf das Doppelte der für die USA genannten Zahlen geschätzt. Herzinsuffizienz tritt vorwiegend bei Patienten im Alter von über 50 Jahren auf und die American Heart Association schätzt, dass 10 von 1.000 Personen im Alter von über 65 Jahren davon betroffen sind. Die Diagnose der Herzinsuffizienz erfolgt durch den Arzt nach umfassender Prüfung der Krankheitsgeschichte, ärztlicher Untersuchung und diagnostischer Verfahren.